Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Korrektorat und Lektorat?

 
Eine Frage, die mir häufig gestellt wird. Sie ist – etwas vereinfachend – so zu beantworten: Lektorat = Korrektorat + Stil.

Korrektorat
Unter Korrektorat im herkömmlichen Sinn versteht man das Überprüfen eines Textes auf Schreibfehler, Grammatik, Satzbau, Logik, Einheitlichkeit, Interpunktion und Typografie (Letztere umfasst Anführungen, Zeilen- und Wortabstände, Umbrüche, Trennungen, Apostrophe, Schriftarten etc.).

Korrektorinnen und Korrektoren arbeiten in ihrer Muttersprache, aber auch in Fremdsprachen, die sie sehr gut beherrschen und in denen sie auch über die jeweiligen typografischen Feinheiten und Gepflogenheiten im Detail Bescheid wissen.

Lektorat
Beim Lektorat kommt zum eigentlichen Korrektorat die Komponente des Stils hinzu. Ich schlage stilistische Verbesserungen vor, wobei ich selbstverständlich sicherstelle, dass Ihr Blickwinkel bzw. der Ihres Zielpublikums beibehalten wird.

Ein Lektorat findet mit Vorteil bereits in der Manuskriptphase statt (Word-File), da Stilvorschläge mitunter umfangreich ausfallen können. Es ist deshalb sinnvoll, einen Text erst nach erfolgtem Lektorat zu layouten. Für Sie bedeutet das: Falls Sie ein Lektorat wünschen, planen Sie möglichst frühzeitig und schicken Sie mir den Auftrag zu, bevor er ins Layout geht.
Im Gegensatz zu einem Korrektorat ist ein Lektorat nur von jemand Muttersprachigem zu bewerkstelligen. Falls Sie fremdsprachige Texte stilistisch überarbeiten lassen möchten, greife ich gern auf meine vielfältigen Kontakte zu muttersprachigen Lektorinnen und Lektoren zurück und organisiere für Sie das richtige Team.

 
Digitales Korrektorat: Wie funktioniert das genau?

 
Korrektorat auf Papier
Früher arbeiteten Korrektoren auf den sogenannten Korrekturfahnen und später auf Ausdrucken eines Files – heute korrigiere ich in den allermeisten Fällen digital. Sollten Sie trotzdem ein Korrektorat auf Papier wünschen, scanne ich die Korrekturen ein und Sie erhalten das Dokument per Mail oder auf Wunsch per Post/Kurier zurück.

Korrektorat im Word-File
Wenn Sie mir Ihren Auftrag im Manuskript als Word-File zustellen, bringe ich meine Korrekturen mit der Überarbeitungsfunktion (Track Changes) an; sämtliche Änderungen und Anpassungen werden rot dargestellt und sind einfach nachvollziehbar. Nachdem Sie das File zurückerhalten haben, entscheiden Sie, welche Korrekturen Sie übernehmen (akzeptieren/ablehnen).
Ein Korrektorat oder Lektorat im Word-File bringt Ihnen nicht nur eine zeitliche Ersparnis – die Anpassungen sind bereits im Dokument integriert –, Sie eliminieren damit auch eine bedeutende Fehlerquelle, denn beim Umsetzen von Korrekturen läuft erfahrungsgemäss nicht immer alles rund.

Korrektorat im PDF-File
Texte in PDFs bearbeite ich elektronisch und bringe meine Korrekturen auf der Oberfläche des Files mit den herkömmlichen Acrobat-Werkzeugen an (Notizzettel, farbige Markierungen mit entsprechenden Texthinweisen, gewisse Korrekturen mit einem digitalen Stift). Anschliessend führen Sie oder Ihre Layouterin bzw. Ihr Layouter die nötigen Anpassungen im Layoutprogramm aus.
Am besten schicken Sie mir nach der Umsetzung der Korrekturen den Text zur Revision. Ich lese ihn nochmals gründlich durch und kontrolliere, ob alles richtig eingearbeitet wurde und ob keine Fehler stehen geblieben sind; dabei achte ich vor allem auch auf neu entstandene Trennungen, Seitenumbrüche, Seitenzahlen u.Ä.

Ob Sie die Korrekturen digital oder auch mal auf Papier zurückerhalten: Sollten Ihnen die Korrekturzeichen nicht geläufig sein, klicken Sie auf «So korrigiere ich Ihre Texte».

 
So korrigiere ich Ihre Texte

 


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